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Das Problem

Rauchen und die Macht der Gewohnheit

Nichtraucher werden. Die Macht der Gewohnheit

Jeder Mensch hat individuelle Gewohnheiten, die er regelmäßig ausübt. Auch das Rauchen ist eine über Jahre erlernte, täglich wiederholte und damit tief verwurzelte Gewohnheit, die mit sehr vielen Auslösereizen verknüpft ist.

Erkenntnisse aus der Hirnforschung zeigen deutlich, warum es Rauchern nicht nur schwer fällt ihr Laster abzulegen, sondern warum sie auch relativ rasch wieder rückfällig werden.

Nur 5 % derjenigen, die von heute auf morgen ohne Hilfe aufhören, bleiben dauerhaft abstinent.

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Gewohnheiten

Unser Gehirn liebt sie

Unser Gehirn liebt und braucht Gewohnheiten. Automatismen wie das kuppeln, schalten und Gas geben beim Autofahren oder vermeintlich banale Handgriffe wie das auf- und zudrehen einer Wasserflasche in die richtige Richtung, sind erlernte Gewohnheiten.

Würden unsere Gewohnheiten diese Entscheidungen nicht für uns übernehmen, wäre unser Gehirn mit all den Denkleistungen schlichtweg überfordert. In Summe sparen diese Routinen unserem Gehirn bis zu 50 % Energie.

Mit der eingesparten Energie werden die tagtäglichen Herausforderungen des Lebens gemeistert, wie lernen, planen, organisieren und entwickeln.

Rauchen aufhören: Basalganglien - Speicherplatz für Gewohnheiten
Auch das Rauchen ist eine Gewohnheit, die vom Bewusstsein in die tiefen Regionen des Gehirns verschoben wird, um sich schließlich in einem Verband aus Nervenzellen, den sogenannten „Basalganglien“ – dem Speicherplatz für Gewohnheiten und Routinehandlungen – einzunisten.
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Gewohnheiten

Wie sie erlernt werden

Viele Studien zeigen, dass ein Auslösereiz, eine Routine und eine Belohnung allein nicht genügen, um eine Gewohnheit fest zu verankern.

Erst wenn das Gehirn beginnt die Belohnung zu erwarten, wenn es ein Verlangen nach den Endorphinen oder Erfolgserlebnissen verspürt, entstehen tief verwurzelte Gewohnheiten.

Der Lernprozess für starke Gewohnheiten funktioniert also nach dem Wirkmechanismus:

Dieser Lernprozess wirkt beim Rauchen – leider – ausgezeichnet!

Gewohnheit Rauchen: Auslösereiz, Verlangen, Routine, Belohnung
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Gewohnheiten

Der Verstand ist machtlos

Eigentlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass Rauchen schädlich ist.

Doch warum können schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen nicht einfach abgestellt werden?

Tatsächlich liegt die Begründung in der Evolutionsgeschichte. In der Urzeit waren routinemäßige Handlungen für das Überleben notwendig. Und eben diese gewohnheitsmäßigen Routinehandlungen werden in den unterbewussten Teilen des Gehirns, den Basalganglien, abgespeichert.

Der Frontalkortex, der erst sehr viel später hinzukam, ist für die Steuerung bewusster Handlungen zuständig. Von manchen Forschern wird er sogar als „Organ der Zivilisation“ bezeichnet.

Und eben der vom Frontalkortex gesteuerte bewusste Wille kann kaum eingreifen, wenn eine Gewohnheit erst in Gang gesetzt wird.

Beim Rauchen wird der Prozess „Auslösereiz, Verlangen, Routine und Belohnung“ mehrmals täglich wiederholt. Folglich ist die Handlung Rauchen sehr tief im für Gewohnheiten zuständigen Gehirn-Areal verwurzelt.

Rauchen. Der Verstand ist machtlos

Zwischen Auslösereiz und Zigarette entsteht eine massive und fest verankerte Brücke.

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Rauchen

Nikotin und der zusätzliche Stress

Jeder Mensch hat im Alltag viele Aufgaben zu bewältigen. Setzt man diese Alltagsaufgaben bildlich mit einem 10 kg Norm-Stress Packet gleich, hat jeder Mensch eine Last von 10 kg zu tragen.

Der Nachteil für den Raucher ist, dass seine Stress-Last nach der letzten Zigarette immer größer wird. Erst wenn er wieder eine Zigarette raucht „pusht“ er sich auf das Normalniveau, auf dem sich ein Nichtraucher ohnehin befinden.

c-boxx - Rauchen. Nikotin und der zusätzliche Stress.

Eine Zigarette hilft nicht gegen den Alltagsstress. Sie reduziert lediglich den zusätzlichen Stress, der durch den Nikotinentzug entstanden ist.

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Rauchen

Nikotin und der Teufelskreis

Mit der ersten Zigarette des Tages wird eine automatische Kettenreaktion in Gang gesetzt.

Im Laufe des Tages muss der Raucher permanent dem Abfall des Nikotinspiegels und den auftretenden Entzugserscheinungen mit dem Rauchen einer Zigarette entgegenwirken.

Rauchen. Der Teufelskreis.

Bei den meisten Rauchern ergibt sich hieraus ein Dreiviertelstunden-Takt und somit circa 20 Zigaretten am Tag. Übrigens mitunter der Grund, warum sich rund 20 Zigaretten in einer Schachtel befinden.

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RAUCHEN

Nikotin und Entzugserscheinungen

Nikotin wird über die Schleimhäute der Atemwege ins Blut geleitet und erreicht in sekundenstelle das Gehirn. Dort angekommen, werden bestimmte Nervenzellen stimuliert und Botenstoffe freigesetzt. Diese lösen beim Raucher Wohlbefinden aus und wirken entsprechend beruhigend oder anregend.

Erhält der Körper kein Nikotin mehr, erreichen die Entzugssymptome ihren Höhepunkt meist während der ersten drei Tage nach der „letzten“ Zigarette und können individuell zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen andauern.

Nikotin und Entzugserscheinungen.

Typische Entzugserscheinungen sind:

  • Reizbarkeit, Unruhe und Nervosität
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Verlangsamter Puls
  • Depressive Stimmung
  • Schlafstörungen

Bekommt ein Raucher über längere Zeit kein Nikotin, verlangen die Nikotinrezeptoren nach Sättigung.

Bei Menschen, die versuchen von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören sind Nikotin-Entzugserscheinungen ein zusätzlicher Faktor, wieder mit dem Rauchen zu beginnen.

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Zusammenfassung

Gewohnheit Rauchen und Nikotin-Entzug

Die Verknüpfung Alltagsereignis (Auslösereiz) und Rauchen ist nichts anderes als ein „Pawlowscher“ Reflex. Die antrainierten Automatismen (Gewohnheiten) werden durch Reize ausgelöst.

Natürlich schmeckt der Kaffee auch ohne Zigarette, ebenso wie die Party ohne Qualm Spaß macht. Und die Wartezeit an der Bushaltestelle vergeht auch nicht schneller, wenn man raucht.

Dank tausendfacher Wiederholung hat sich die Verknüpfungen, hier Ereignis – da Rauchen, tief in das Gehirn des Rauchers eingegraben.

Gewohnheit Rauchen. Nikotinentzug. Starkes Verlangen

Es ist hauptsächlich die tief verwurzelte Gewohnheit Rauchen in Verbindung mit Nikotinentzug, die den Ausstieg erheblich erschwert und in den meisten Fällen zum Rückfall führt.

95 % der Raucher, die von heute auf morgen ohne Hilfe aufhören, rauchen irgendwann wieder.

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